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Mittwoch, 08. Februar 2012

DISG in der Führungsentwicklung


Ausgangssituation
Ein Führungsteam sollte im Zuge einer Umstrukturierung Veränderungen vorantreiben. Das Team zeichnete sich durch hohe Innovationsfreude, strategische Kompetenz und gutes Projektmanagement aus. In kurzer Zeit hatte es die Strukturen an die neuen Markterfordernisse angepasst und wesentliche Prozesse optimiert.
Im Lauf der Veränderung jedoch verlor die Führung den Kontakt zu den Mitarbeitern. Versuche, Selbstverantwortung zu fördern und die Mitarbeiter bei der Umgestaltung einzubeziehen, brachten wenig Erfolg. Die meisten fühlten sich überfordert und hielten an alten Abläufen und Arbeitsweisen fest. Verweigerungshaltung machte sich breit. Parallel zeigten sich bei einzelnen Führungskräften Frustration und erste Anzeichen des Ausbrennens.

Intervention
Ein Übereinanderlegen der DISG-Profile zeigt: Im Führungsteam sind einzelne Persönlichkeitstypen unbesetzt. Das hat zur einseitigen Betrachtung von Aufgaben und Vorgehensweisen geführt. Zudem waren die unterrepräsentierten Persönlichkeitseigenschaften negativ belegt.
Auf Basis des DISG-Jobprofils definiert das Führungsteam neue Profile, um die Bedürfnisse von Mitarbeitern, Führung und Aufgabe auszubalancieren. Führungsverhalten und persönliche Ankopplungsfähigkeit werden in Trainingseinheiten weiterentwickelt.

Ergebnis
Die Akzeptanz zwischen Mitarbeitern und Führung hat sich maßgeblich verbessert. Aufgaben werden heute mit Rücksicht auf Verhaltensstil und Potenzial der Mitarbeiter vergeben. Bei der Auswahl neuer Führungskräfte und Mitarbeiter achtet man auf die Balance der Profile.
Die Mitarbeiter setzen sich zunehmend mit anstehenden Veränderungen auseinander und übernehmen verstärkt Verantwortung. Die aktive Verweigerung schwindet. Im Führungsteam geht man verantwortlich mit den eigenen Ressourcen um.

Was DISG in der Führungsentwicklung leistet 
   • Es hilft dabei, Mitarbeiterpotenziale gezielt zu nutzen 
   • Es gestattet, Aufgaben und Rollen nach Verhaltenskompetenz zu besetzen 
   • Es unterstützt dabei, Mitarbeiter gezielt zu fördern und zu entwickeln 
   • Es regt die Selbstreflexion der Führung an 
   • Es steigert Führungsstil-Flexibilität und Ankopplungsfähigkeit 
   • Es hilft Führungskräften, Arbeitsstil und Selbstmanagement zu optimieren

Anwendungsbeispiele
   1. Führung holt Mitarbeiter ins Boot
   2. Das Team optimiert sich
   3. Techniker entdecken den Kunden