... oder die selbstverständliche Notwendigkeit der Veränderung
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Sonntag, 05. September 2010

DISG in der Teamentwicklung


Ausgangssituation
Die Teammitglieder des Bereichs Kundenservice verstanden sich gut, Motivation und Einsatzbereitschaft waren hoch. Gegenüber aktuellen organisatorischen Veränderungen zeigte sich das Team aufgeschlossen und veränderungsfreudig. Einziges Problem: Die Teamziele wurden regelmäßig nicht erreicht.

Intervention
Ein Workshop zur Arbeitsoptimierung führte das Team in das DISG-Persönlichkeitsmodell ein. Vorab wird für jeden ein DISG-Profil erstellt. Im Workshop positionieren sich die Teammitglieder entsprechend ihren Profilen auf den DISG-Koordinaten im Raum. Der Aha-Effekt: Das Team steht - als durchgängig stark beziehungsorientiert - quasi auf einem Fleck. Aufgabenbezogene Persönlichkeiten fehlen. Dies spiegelt den Alltag, denn das Team ordnet Leistungsziele dem Harmoniebedürfnis unter.
Mit dem Team werden Aufgaben- und Verhaltensanforderungen für die nicht besetzten Teamkompetenzen definiert. Rollen und Aufgaben im Team werden anhand der individuellen DISG-Profile gezielt neu verteilt. Für alle im Team werden individuelle Lern- und Entwicklungsthemen definiert. Auf Teamebene wird ein Controlling installiert.

Ergebnis

Das Team hat schnell gelernt, seinen Fokus auf Aufgaben und Ziele zu lenken. Während früher das Harmoniebedürfnis im Vordergrund stand, verfährt das Team heute nach klaren Spielregeln. Unterschiede und Eigenheiten werden nicht mehr verdrängt, sondern gezielt als Ergänzungen genutzt. Leistungsziele sieht man als gemeinsame Herausforderung und Messlatte der Teamqualität. Die Zielerreichung steigt kontinuierlich.

Was DISG in der Teamentwicklung leistet 
   • Es unterstützt die Teamanalyse 
   • Es gestattet, Teamrollen über Verhaltensanforderungen klar zu definieren 
   • Es macht ergänzende Fähigkeiten sichtbar und nutzbar 
   • Es trägt dazu bei, Abstimmung und Kommunikation zu optimieren 
   • Es gestattet, die Teamzusammensetzung aus den Aufgaben abzuleiten 
   • Es hilft, Aufgaben nach Stärken und Verhaltenskompetenzen zu verteilen 
   • Es macht potenzielle Konfliktfelder frühzeitig erkennbar

Anwendungsbeispiele
   1. Führung holt Mitarbeiter ins Boot
   2. Das Team optimiert sich
   3. Techniker entdecken den Kunden